TV Möbel

Features:

  • Organisch geformte Front (CNC gefertigt)
  • Material: 3-Schichtplatte Bambus (18mm), caramell
  • mit Inbus-Schlüssel zerlegbar (Lamello Clamex S Verbinder)
  • Peka Hochschwenkbeschlag
  • Oberflächenbehandlung: Leinölfirnis

TVRack01

TVRack02

TVRack03

TVRack04

Ski/Snowboard Factory Videos

Für alle Video-hungrigen gibt es bei Skibuilders einen schönen Sammelthread mit Factory Videos: http://www.skibuilders.com/phpBB2/viewtopic.php?t=3173

Nicht selten kann man sich ein paar interessante Tipps oder Techniken abschauen. Viel Spass…

Vakuumtisch Video-Tutorial

Anbei ein schönes Video von Donek Tools, in dem gezeigt wird, wie man sich einen Vakuumtisch bauen kann. Dies würde ich jedem ambitionierten Shaper empfehlen, denn auch wenn von Hand gefräst wird, ist ein Vakuumtisch eine grosse Hilfe.

Den Rand muss man ja nicht ganz so massiv bauen wie im Video, wenn man den Vakuumtisch nicht als Basis für eine CNC Fräse verwendet. (Würde ich sowieso nicht tun, aber das ist ein anderes Thema.) Allerdings schadet zusätzliche Stabilität auch nie.

Die Löcher würde ich nur 2-3mm machen, sonst zieht es bei Durchfräsungen zu viel Luft. Im Beispiel mit dem Schleppmesser ist das weniger ein Problem, es kommt also auf den Anwendungsfall an.

Carbn Wakeboard & Clothing

Logo

Das Shapen ist die Passion, die mich mit Mitch von carbn-boards.com verbindet. Auch wenn er Wake- und ich Kiteboards baue, es gibt viele Parallelen und so kommt es, dass wir uns ab und zu austauschen.

In letzter Zeit hat sich bei carbn-boards.com einiges getan, Grund genug Mitch mit einigen Fragen zu löchern und euch seine Firma vorzustellen.

Team

Wie hat alles angefangen? Wie bist du auf die Idee gekommen, dir dein erstes Wakeboard zu bauen?

Angefangen hat alles im Sommer 2010. Damals stand ich selbst zum ersten Mal auf einem Wakeboard und war begeistert. Snowboarden macht mir Spaß, aber Wakeboarden hat mich von Anfang an absolut fasziniert. Im Herbst  kam mir dann eines Abends die Idee selbst einmal ein Wakeboard zu bauen, am besten noch aus Carbon. Gesagt getan, die letzten Euronen die man als Student so hat noch zusammengekratzt und ein Starterset mit Carbongewebe, Harz, Pinsel etc. im Internet bestellt. Im Keller meiner Eltern habe ich dann angefangen die ersten Boards mit Schaumstoffkern und Carbongewebe im Vakuum zu pressen. Wenn ich mir die Boards heute ansehe muss ich schmunzeln. :smile: Irgendwann hatte ich ein Platzproblem und ich zog mit meiner kleinen Werkstatt weiter zu meinem Onkel. Hier konnte ich mir 2 Räume einrichten und weiter an meinen Boards feilen (altes Sägewerk). Hier sind wir bis heute und bauen unsere Boards in Kleinserie.

Boardbuilding ist von der Materie sehr vielseitig. Wie hast du dir das Know-how angeeignet?

Anfangs wusste ich so gut wie nichts über die Materie und ich habe einfach angefangen zu bauen. Doch ziemlich schnell habe ich dann gemerkt, dass ich mich mehr und mehr einlesen muss. Stunden, Tage ach wenn nicht sogar Wochen habe ich in Google gesucht, bei Youtube geschaut und in Foren gelesen. Genauso der Austausch mit anderen Shapern (Ski, Snowboard oder Kiteboard) hat mir unheimlich viel geholfen um mein Wissen zu erweitern. Aber im Endeffekt ist es eben „learning bei doing“. Nach jedem Rückschlag den Kopf hochzunehmen, sich das Problem ansehen und Lösungen finden. Das hat mich dann im Endeffekt gute 2 Jahre gekostet und ich lerne heute noch und das ist auch gut so.

Aufgeben gabs nicht, auch wenn am Ende vom Geld noch so viel Monat übrig war. :wink:

Was fasziniert dich am Wakeboard bauen, was treibt dich an?

Das Faszinierende für mich ist eigentlich das Endprodukt in den Händen zu halten und nochmal an alle Arbeitsschritte zu denken, die in einem Board stecken. Angefangen vom rohen Holzkern bis hin zum Endschliff vergeht halt schon ein bisschen Zeit und ich freue mich immer wie ein kleines Kind, wenn die Presse aufgeht, man die Kassette entnimmt und das neue Wakeboard lächelt einen an.

Unsere Teamfahrer, interessierte Kunden, Freunde die einen auf die Wakeboards ansprechen, treiben mich unheimlich an immer weiter zu machen und Gas zu geben. Mein Ziel, die Boards stabiler und langlebiger herzustellen, lass ich nie aus den Augen.

Action

Vor zwei Jahren hast du deine eigene Firma gegründet, die „Carbn Wakeboard & Clothing Company“. Was gab den Impuls das Hobby zum Beruf zu machen?

Eigentlich schnell erklärt. Es macht einfach mega Spaß Wakeboards zu bauen. Warum dann nicht den Schritt wagen und sein Hobby zum Beruf machen. Sicherlich gab es des öfteren Momente, an dem man anfängt zu zweifeln und sich denkt „Warum bin ich nur auf diese … Idee gekommen“. Aber würde alles perfekt laufen, wäre es ja auch irgendwie langweilig:p

Dieses Jahr bringt carbn-boards.com eine erste Kleinserie auf den Markt.  Was waren die grössten Herausforderungen bis zur Marktreife?

Anfangs war die größte Herausforderung, die passenden Materialien wie Topsheet, Grindbase, Holzkern oder ABS zu organisieren. Baumärkte und Internet kamen hier schnell an ihre Grenzen. Mit manchen Epoxy-Systemen konnte man nicht arbeiten und wir mussten hier auch wieder nach Alternativen suchen. Unsere beheizte Wakeboardpresse, die unsere Boards mit 45 Tonnen verpresst, Rockertable die perfekt passen müssen, Luftblasen im Laminat oder verwundene Boards… die Liste ist lang. Ich glaube manchmal ich habe jedes Problemchen schon durchgemacht.  Dazu kommt natürlich noch, dass jedes Board welches in der Mülltonne landet auch ganz schön Arbeit und Geld kostet (bei 2 Jahren kommt da ganz schön was zusammen).

Was ist für 2014 geplant? Gibt es schon Ideen?

2014 wollen wir unsere Serie um zwei Größen erweitern. Neue Shapes und abgefahrene Designs stehen auf der Liste. Zudem sehen wir uns gerade noch nach einer größeren Produktionsstätte um.

Für mich persönlich das wichtigste: Unsere Teamfahrer so gut es geht weiter zu unterstützen und das Team mit jungen, motivierten Fahrern erweitern.

Weshalb sollte ich ein Wakeboard bei carbn-boards.com kaufen?

Wir bauen Wakeboards für diejenigen unter uns, die aus der Reihe tanzen wollen, etwas einzigartiges shredden möchten oder die, die auf „Made in Germany“ stehen.

Handgeshapt in Bayern, limitiert und qualitativ hochwertig. Jaaaa, das ist Carbn Wakeboards :smile:

Carbn

Vielen Dank, dass du Zeit für dieses Interview gefunden hast und alles Gute für die Zukunft von carbn-boards.com!

Magma 134×40 – schwimmendes Gestein

Kurz vor den Ferien ist noch das neue Jibboards Magma 134×40 fertig geworden. Den Namen verdankt es dem Basalt Gewebe, das in diesem Board verbaut ist. Thematisch passt es also perfekt zum anstehenden Urlaub in Sizilien, da der Ätna aus Basalt Gestein besteht. Basalt-Fasern sind zu 100% natürlich und ungiftig und wurden ursprünglich in der Sowjetunion entwickelt.

Das Magma ist übrigens Version 2 aus dem Gruselkabinett Beitrag. Leider hat es bei der Vakuum-Infusion Probleme gegeben, wodurch ich einen Teil der Unterseite spachteln musste. Zufälligerweise ist das Board jetzt dort weiss angemalt. ;-) Um den eigens entwickelten Shape und Aufbau zu testen, ist dies jedoch irrelevant.

Magma Top

Die Unterseite hat eine auslaufende Konkave.

Magma Bottom Magma Konkave

Somit besteht das aktuelle Quiver aus dem Magma 134×40, dem RipGirl 128×37, dem Playground 140×44 und dem ka.bo Waveboard (nicht auf dem Bild).

Quiver Top Quiver Bottom

Ich hoffe, dass beim Test noch etwas schönere Bilder entstehen, als diese Handy-Pics… Stay tuned!

Gruselkabinett

Eine CNC-Fräse kann das Leben einfacher machen, muss aber nicht…

Gruselkabinett

Wäre das Board nicht eh für die Tonne gewesen, hätte ich wohl einen kleinen Anfall gekriegt! ;)

Epoxy – 25 key points

Ein wirklich guter Artikel über Epoxy, da musste ich ein paar Mal kräftig nicken.

Epoxy – 25 key points

Das Design der Seite ist mehr als gewöhnungsbedürftig und die Navigation erst recht, aber es lohnt sich etwas zu stöbern, denn es gibt noch einige weitere interessante Infos zu entdecken.

Alles neu macht der Frühling

Ich finde es ist an der Zeit, dass ich mich auch einmal hier auf der Jibboardsseite melde… schliesslich bin ich die Glückliche, welche alle Boards aus dem Hause Jibboards fahren darf.

So kam es auch dazu, dass ich dieses Wochenende die Ehre hatte, mein Jibboards-Lady-Allround-Board etwas aufzupeppen.

Eigentlich gefällt mir das Clear-Holz Design suuuuuper und daran sollte sich auch nicht grossartig etwas ändern. Aber etwas im gleichen Farbton wie die Pads musste drauf. So entstand diese Skizze:

Der Plan

Schnell in den Baumarkt, braunes Klebeband und eine pinke Spraydose kaufen und aha „…um ein knalliges Pink zu erhalten sollte der Untergrund weiss sein…“ ok, dann also noch eine weisse Spraydose kaufen und zurück nach Hause. Hier beginnt die lustige Klebestunde welche zu einem ausgedehnten lustigen-KlebeNACHMITTAG wurde.

Klebestunde Klebestunde

Die perfekte Welle Schachbrett

Kein Problem, zum Sprayen komme ich trotzdem noch. Erst weiss dann pink. Oh, ein Farbverlauf würde sicher auch cool aussehen. Also dann kriegt die Schachbrettwelle einen Farbverlauf.

Grundiert Farbverlauf

Die Unterseite ist viel feiner, weshalb ich sie anschleife, bevor ich sie am nächsten Tag bespraye. (Die Oberseite war rau vom Abreissgewebe.) Ich warte zwischen den dünnen Schichten einige Minuten aber trotzdem hat es mir die Farbe etwas aufgerissen. Die Vorderseite vom Board hat zudem viel mehr Farbe verbraucht wie angenommen, sodass mir die Farbe heute gerade so reicht.

Grundiert Puls Nahaufnahme

Am dritten Tag ist es dann endlich soweit und ich nehme die Kleber ab (ein Wunder dass ich so lange warten konnte). Aber ich werde belohnt!

Resultat Nahaufnahme

Resultat Finnen

Mit den pinken Finnen sieht selbst die Unterseite cool aus. Und oben noch die Pads drauf damit es auch nach was aussieht ;-)

Kann sich sehen lassen!

Was würde ich anders machen?

Unterseite besser anschleifen und zwischen den Schichten noch länger warten.

… und die Umgebung besser abdecken…. :-S

Ups ;-)

Reparatur Vakuumpumpe (KNF „N 022 ATE“)

Bei meinem Ski-Projekt ist mir die Vakuumpumpe kaputt gegangen. Glücklicherweise hatte ich eine Ersatzpumpe am Start und so konnte ein grösseres Desaster verhindert werden.

Nachdem ich die Vakuumpumpe aufgeschraubt hatte, war schnell klar, dass die Membran gerissen ist. Keine Ahnung wieviele Stunden diese schon auf dem Buckel hat, da ich die Pumpe gebraucht gekauft hatte. Ich selbst habe bestimmt auch schon an die 10 Boards damit gepresst.

Das schöne an einem Markengerät ist, dass man Ersatzteile dafür kriegt und KNF ist hier auch sehr schnell und unkompliziert in der Abwicklung. Eine neue Membran ist allerdings nicht ganz günstig (100 CHF inkl. Versand), aber ich schätze diese Pumpe noch mehr, seit ich eine Öl-geschmierte habe.

Also Vakuumpumpe auf- und Membran abgeschraubt:

Hier sieht man schon die Membran... Membran abgeschraubt

Hier sieht man schön den Schaden:

Riss von oben Unten siehts noch schlimmer aus! Alt (oben) und neu (unten)

Ganz wichtig zur Erzeugung des Vakuums sind übrigens diese Plättchen auf den nächsten zwei Bildern. Wenn sich darunter kleine Schmutzpartikel ansammeln, wird das Vakuum beeinträchtigt. Also alles mit Druckluft ausgeblasen und gereinigt. Das Bild links ist übrigens die Unterseite von dem rechts.

Plättchen Plättchen

Ich finde es halt auch immer ganz interessant zu sehen, wie ein Gerät funktioniert. Wieder was gelernt und vielleicht hilft es mal jemand anderem…

Fazit zum ersten Paar Ski (Teil 3)

Am letzten Weekend konnte ich meine Ski’s 3 Tage lang bei Kaiserwetter und perfekten Schneebedingungen testen.

Chilling

Carving

Cruisin'

Kaiserwetter

Fazit: Für das erste Paar sind die Ski’s echt super gelungen. Beim Carven fahren sie sich wie auf Schienen und auch bei hohem Tempo bleiben sie ziemlich ruhig. Einzig bei kurzen Schwüngen könnte die Schaufel besser greifen. Hier werde ich bezüglich Torsion nochmals über die Bücher gehen. Die Sicherheitsbindung funktioniert übrigens auch, wie ich beim „Abgang“ vom Rail feststellen konnte. :wink:

Für diese Saison ist das Thema durch, aber es wird vermutlich nicht das letzte Paar gewesen sein, stay tuned!